Keine zusätzliche Aufnahme von Migranten in Traun

FPÖ Traun gegen zusätzliche Belastung durch Migranten

Traun, 2020-03-06 –  Mit Verwunderung reagiert die FPÖ Traun auf die Ankündigung von SPÖ-Bürgermeister Rudolf Scharinger, wonach Traun bereit sei, Familien und Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. „Ich erteile diesem Vorhaben eine klare Absage! Es gibt kein Menschenrecht auf Migration in die Europäische Union und es ist nicht die Aufgabe der Stadt Traun, die eigene Bevölkerung nun dieses Versagen Dritter ausbaden zu lassen und Fehlentwicklungen damit auch noch zu bestärken“, so die deutliche Aussage des FPÖ-Stadtparteiobmannes, Vizebürgermeister LAbg. Ing. Herwig Mahr.

Auch für Schul- und Wirtschaftsstadtrat Christian Engertsberger ist der Vorstoß des Bürgermeisters unüberlegt. „In Zeiten, wo wir mit Umfragen konfrontiert sind, in denen bestätigt wird, dass sich die Trauner Bevölkerung vermehrt unsicher fühlt, sollte ein Bürgermeister der gleichzeitig Sicherheitsreferent  ist nicht politischen Anweisungen der Parteispitze im blinden Gehorsam nachlaufen, sondern sich um die eigene Bevölkerung und deren Sorgen und Ängste annehmen. Denn Faktum ist, dass Jungfamilien bereits aus Traun wegziehen, damit die eigenen Kinder nicht in Schulen mit mehr als 85 Prozent Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache gehen müssen. Auch diese Zahlen belegen, dass in der Trauner Bevölkerung für solche Vorstöße mit Sicherheit das Verständnis nicht gegeben ist. Unsere Stadt hat bereits jetzt einen sehr hohen Anteil an Migranten, die in einer Parallelgesellschaft leben und deren Integration in vielen Bereichen als gescheitert betrachtet werden muss.“

Mahr: „Wir sind bereits jetzt die Stadt mit einem der höchsten Ausländeranteile. Der Vorstoß des Bürgermeisters geht in die falsche Richtung. Ich würde mir wünschen, dass einmal Überlegungen angestellt werden, den hohen Ausländeranteil einzuschränken anstatt unüberlegt weitere Einladungen an Migranten auszusprechen.“