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Wider besseren Wissens – Diskussion über Sportzentrum

Gemeinderat Wolfgang Weitmann, der sich in letzter Zeit als ÖVP Fraktionsobmann  (was er nicht ist) aufspielt, macht  in einem Interview die Sanierung des Trauner Stadions madig.  Es stimmt nicht, dass darüber nicht diskutiert wurde und die ÖVP nicht eingebunden war. Im Gegenteil in der letzten Periode wurde viel zu lange nur geredet. Erst seit der letzten Wahl, seit Sportstadtrat Franz Amann „Nägel mit Köpfen“ macht, geht etwas weiter.

Daher wurden auch in der von der ÖVP mitbeschlossenen mittelfristigen Finanzplanung der Stadt Traun Mittel für die Sanierung vorgesehen.  Die Sanierung der stark in die Jahre gekommenen Anlage wird ca 10 Millionen kosten. Ein Abriss mit Neubau und Grundkauf insgesamt 25 Millionen, also das Zweieinhalbfache. Die Stadt ist nämlich nicht im Besitz einer geeigneten Fläche.  Die Verwertbarkeit des bestehenden Grundstückes im Falle eines Abrisses ist fast unmöglich.

Ein Vergleich mit der Linzer Gugl ist unzulässig, denn unser Stadion befindet sich in der Fluglärmzone 1. Wohnungsgenossenschaften müssen, um in den Genuss von Förderungen zu kommen, mindestens dreigeschossig bauen. Da könnten die Mieter im dritten Stock den Piloten zuwinken. Das wird niemand wollen.  Für die Errichtung eines lang ersehnten Kunstrasenplatzes am jetzigen Standort liegt bereits eine Förderzusage des Landes O.Ö. vor. Auch da müsste dann bei Null begonnen werden.